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Das Adler Motorrad  stammt aus den in Frankfurt am Main  ansässigen   Adlerwerken  die Ende des 18. Jh. noch Schreibmaschinen und Dreiradwagen produzierte. Ab 1901 wurden  dann die ersten  Motorräder gebaut, allerdings noch mit Motoren von De-Dion. Erst als der Ingenieur  Edmund Rumpler  1903 das Konstruktions-büro bei Adler übernahm, entwickelte er dort die ersten eigenen  Motoren die dann  1904 in Produktion gingen.

Von 1907 bis nach dem 2. Weltkrieg wurden keine Motorräder bei Adler produziert. Nach  dem   Zweiten  Weltkrieg  wurden   die  erhaltenen  Anlagen  der   Frankfurter Automobilfertigung  durch die  amerikanische  Besatzungsmacht  beschlagnahmt  und durften nicht benutzt werden.  Bis 1948 hoffte man noch,  ihre Freigabe  zu erreichen. Diese  Hoffnung   zerschlug   sich,   als  1949  die  gesamte   Automobilfertigung   als Reparationsleistung demontiert wurde.
Modelle:
M 100 ab 1949, 98 cm³, 4,1 PS bei 5.200 U/min.,70km/h
M 125 (124 cm³, 6,8 PS)
M 150 (149 cm³, 8,4 PS)
M/MB 200 ab 1951,195 cm³,16 PS bei 5.590 U/min.,95 km/h
M 2011 (10,5 PS bei 5.700 U/min., 100 km/h)
MB 250 ab 1952, Tourer,16 PS bei 5.600 U/min., 117 km/h)
MB 250 G (Geländemaschine, 18 PS)
MB 250 S (Sportmaschine, 18 PS)
MB 250 RS Spezialausführung der MB 250S, 26 PS,160 km/h

 

Nach dem Verlust der Automobilfabrik wurde das Produktprogramm grundlegend geändert. Neben Fahrrädern  und  Büromaschinen  sollten  auch  Motorräder  und  Werkzeugmaschinen  hergestellt werden.  Mit eigenen Motorrädern kam  Adler 1949  auf den  Markt.   In den 1950er -  Jahren  baute Adler  sehr  beliebte und sportliche  Motorräder.   Das Topmodell war die MB 250 S (Sportversion) mit einem 2-Takt-Zweizylinder,  der im Straßenbetrieb 18 PS leistete. 1955 kam mit dem Adler Junior auch ein 100-ccm-Motorroller ins Programm, um dem nachlassenden Motorradabsatz aufzufangen. Nach  dem  Zusammenschluss mit Triumph  entstand die Triumph-Adler AG. 1957 wurde die Firma von   Grundig   übernommen,   was das  Aus  für  die  Motorradproduktion   bedeutete.   Auch  die späteren   Eigentümer  von Volkswagen   und   Olivetti   beschränkten   sich   auf   Büromaschinen.

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